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Seltene Begegnung im Weinberg

Da der Beitrag in den sozialen Netzwerken so gut ankam, wollen wir es den Lesern dieses Blogs nicht vorenthalten:

Nach dem ich gestern den Artikel http://blog.hs-geisenheim.de/…/hochschule-geisenheim-folge…/ der Hochschule Geisenheim University über den Klimawandel gelesen habe, haben wir uns heute morgen besorgniserregt in den Weinbergen nach den Folgen der Klimaveränderung umgesehen. Bis auf kleine Veränderungen in der Tierwelt konnten wir zum Glück nichts feststellen. Aber wer weiß was da noch kommt…

Seltene Begegnung im Grauburgunder

Seltene Begegnung im Grauburgunder

 

Falk… nein Uhulay

Das spektakuläre Jagen von Falken, die sich im rasanten Sturzflug auf ihre Beute stürzen, sieht man als aufmerksamer Beobachter öfter im Weinberg.

Auch die grösseren Mäusebussarde sind bestens bekannt.

Gestern ist mir jedoch ein seltenerer Vogel aufgefallen. Erst habe ich ihn durch seine gute Tarnung nicht wahrgenommen aber bei genauerem Hinschauen sieht man:

Auf einem Pfahl des Nachbarweinbergs sitzt ein Uhu. Der Pfahl ist ein perfekter Ansitz, um das Geschehen in dem gegenüberliegendem Wäldchen zu beobachten.

In unserer abwechslungsreichen Landschaft findet sich alles, was des Uhus Herz begehrt. Mäuse, Würmer, Schnecken sogar mit Feldhasen kann er es aufnehmen.

 

 

Gut getarnt ist der Uhu leicht zu übersehen für Feinde und Beutetiere.

Gut getarnt ist der Uhu leicht zu übersehen für Feinde und Beutetiere.

Leider hatte ich nicht das passende Objektiv zur Hand, um ein besseres Foto zu machen. Allerdings kann man auf diesem Bildausschnitt erahnen, was für ein besonderes Tier so ein Uhu ist.UHU

 

Zum Glück ließ der Vogel es zu, mich etwas zu nähern und so konnte ich glücklicherweise noch einen kleinen Film drehen, in dem man sehen kann, wie gross und eindrucksvoll diese Eulen sind.

 

 

Mit Blick auf das nächste Jahr

Damit zwischen den Reben auch im nächsten Jahr wieder Winterroggen, Wintergerste, Rübsen und Erbsen und vieles Andere wächst, haben wir gestern den Samen für unsere Winterbegrünung ausgebracht.

Durch den letzten Regen ist der Boden noch feucht warm, ideale Bedingungen zum Keimen.  Wir hoffen auf einen sanften Landregen, damit die Begrünung noch besser wächst.

Ziel ist es, die Winterniederschläge „aufzufangen“. Die Winterbegrünung wächst, wie der Name sagt, in der kalten Jahreszeit und kann im Frühjahr gemulcht werden. Sie dient dann als organischer Dünger und sorgt ausserdem dafür, dass durch Niederschläge keine Nährstoffe ausgewaschen werden.

Sämischen und Grubber

Sämaschine am Holder

Was für ein Sommer!

Sonnenstrahlen im Weinberg

Sonnenstrahlen im Weinberg

Schöner kann es zu dieser Jahreszeit kaum sein im Moseltal. Richtiges Sommerwetter mit reichlich Sonne und warmen Temperaturen bis spät in die Nacht.
Das macht sich auch in den Weinbergen bemerkbar. Die Entwicklung läuft schneller ab und die Zeit von der Blüte bis zum jetzigen Wachstumsstand der Trauben verging wie im Flug.
Unsere Aufgabe war es in der letzten Zeit, den Reben pflegend zur Seite zu stehen. Da die Arbeit im Weinberg bei diesen Temperaturen zur Mittagszeit zu anstrengend ist, versuchen wir die frühen Morgen- und die späten Abendstunden zu nutzen. Die Zwischenzeit, wenn es draussen am heissesten ist, verbringt man am besten an einem schattigen Plätzchen im Garten und geniesst das fleissige Summen der Bienen, die zur Zeit durch die Gegend schwirren.

Ein weiterer Vorzug, den uns dieser Sommer beschert, ist die Tatsache, dass unsere beiden Feigenbäumchen zuckersüße Feigen tragen. Kombiniert man diese Feigen mit einem Frischkäse (wir empfehlen Ziegenfrischkäse vom Vulkanhof, Gillenfeld www.vulkanhof.de)
und krönt das Ganze mit einem feinen Glas Weißwein aus unserem unten angebotenen Sommerpaket, hat man einen vorzüglichen Genuss und kann den Sommer förmlich schmecken.

So schmeckt der Sommer

So schmeckt der Sommer

Frühlingsvorboten

Edelfalter perfekt getarnt

Edelfalter perfekt getarnt

Leicht zu übersehen, da perfekt getarnt: ein Tagpfauenauge sitzt auf einer Rebe und sammelt Sonnenstrahlen ein.

Überwintert hat der Falter an einer alten Rebe.

Besonders mögen Tagpfauenauge violette Blüten. Diese finden sie im Sommer an den Luzernen, die reichlich zwischen unseren Weinreben wachsen.

 

Leider gelang ein weiteres Bild nur mit der Handykamera und ist daher verwackelt. Trotzdem erkennt man die prächtigen Farben dieses Tagpfauenauges, das zur Familie der Edelfalter gehört.

Farbenpracht eines Tagpfauenauge

Farbenpracht eines Tagpfauenauge

 

 

Abgepresst und eingelagert

Nachdem die herbstlichen Arbeiten weitestgehend vollendet sind, war es letzte Woche an der Zeit, die Rotweinmaische zu keltern. Anders als bei unseren Weißweinen vergärt der Rotweinsaft gemeinsam mit den Schalen in offenen Bütten. Bei diesem Verfahren werden über Tage und Wochen wichtige Inhaltsstoffe aus den Beerenschalen gelöst, die maßgeblich zum Geschmack und der Farbe eines Rotweins beitragen. Weiterlesen

Die Traubenlese 2014 ist beendet

Gestern haben wir die letzten Trauben für dieses Jahr unters Dach gebracht.

Die Lese gestaltete sich dieses Jahr sehr anspruchsvoll. Das warme Wetter gepaart mit  Starkregen und leichtem Hagel in verschiedenen Weinbergen setzte den Tauben sehr zu. Alle Helferinnen und Helfer im Weinberg waren aufgefordert, die Trauben je nach dem gewünschten Weinstil genau zu selektieren. Das hat prima funktioniert. Weiterlesen

Weinlese intensiv

Letzte Woche konnten wir mit unserer Lesemannschaft einen großen Teil unserer Trauben ernten. Spätburgunder und Riesling war angesagt. Weiterlesen

Weißer Burgunder 2014

Nachdem in dieser Woche nun alle Müller-Thurgau Weinberge geerntet wurden, war es heute an der Zeit unseren Weißen Burgunder zu ernten. Weiterlesen

Neuer Weinberg

Am Fuße der Marienburg wiegen sich in diesem Sommer noch schöne Sonnenblumen im Wind.
Nächstes Jahr wird hier ein neuer Weinberg mit feinen Rieslingreben gepflanzt. Weiterlesen

Foeniculum vulgare var. dulce

Dass ein ökologisch geführter Weinberg mehr Arbeit bedeutet, haben wir in den letzten Jahren gelernt. Auch dieses Jahr werden wir an diese Tatsache erinnert.  Fest steht auch, dass ein Weinberg, indem völlig auf Herbizide verzichtet wird, jede Menge zu Bieten hat. So lassen sich wunderbare Spektakel der Natur beobachten, wenn man nur genau hinsieht. Dieses Jahr stellten wir häufig den unverwechselbaren Duft von Anis in unseren Weinbergen fest. Der Ursprung war schnell gefunden: Foeniculum vulgare var. dulce oder auf Deutsch: Gartenfenchel. Weiterlesen

Frühjahrsgeschichten

In den letzten Tagen und Wochen hat sich viel getan im Weingut und vor allem in der Natur.

Die Temperaturen stiegen auf teils frühsommerliche Grade. Das ging nicht spurlos an dem Leben in unseren Weinbergen vorbei. Überall hört man das tüchtige Brummen von Hummeln und Wildbienen, die sich an den rosafarbenen  Blüten des Weinbergspfirsiches tummeln. Nicht nur der Weinbergspfirsich blüht ,sondern auch die Kirschen und eine Vielzahl an Wildblumen. Alles ergrünt und in der Luft liegt ein wunderbarer Blütenduft. Bei diesen Eindrücken freut man sich in der Natur zu sein und den Winter hinter sich zu lassen.  Weiterlesen

Alles andere als wechselhaft

Heute morgen ließ sich eine Inversionswetterlage beobachten. Bei einer Inversionswetterlage steigt die Lufttemperatur mit der Höhe an. Das heißt also, dass sich kühle Luftschichten in Senken und Tälern sammeln und wärmere Luftschichten darüber lagern. Die Folge lässt sich auf den Bildern gut beobachten: In der kühlen Luft kondensiert Wasser und es bildet sich Nebel. Die wärmeren Schichten können die Luftfeuchtigkeit besser halten. Diese stabile Wetterlage entsteht bei windarmen Tagen und Nächten im Herbst und Winter, wenn die Sonne durch ihren flacheren Winkel nicht die Kraft hat kühlere Luftschichten am Boden aufzuwärmen. Weiterlesen

Wechselhaft

Ab und an kleine Regenschauer gepaart mit herrlichem Sonnenschein begleiten uns dieses Jahr beim Schneiden, Biegen und Anbinden der Reben. Richtige Kälte und Schnee blieben aus wie auch schon unser Kollege Harald Steffens berichtete. Auch bei uns sind diese Arbeiten fast abgeschlossen. Weiterlesen

Für Sorgen sorgt das liebe Leben, und Sorgenbrecher sind die Reben.

 

 

 

Für uns gehören die Reben zum Leben. So kommt es, dass die Reben uns jedes Jahr Sorgen bescheren. In manchen Jahren mehr, in anderen Jahren weniger. Dieses Jahr war kompliziert. Die Ernte ist kleiner als erhofft. Die Moste gären und bald wird sich zeigen, ob sich die viele Arbeit übers Jahr in der Qualität auszahlt. Wir sind zuversichtlich. Weiterlesen

Die Natur nimmt sich ihren Teil

Von überall hört man nichts Gutes, was die diesjährige Ernte angeht. Niedrige Erträge durch allgegenwärtigen Fäulnisbefall.

Botrytis cinerea oder auch Grauschimmel genannt, heißt der Pilz, der so vielen Winzern dieses Jahr schlaflose Nächte bringt.

Dieser Pilz dringt in die Beerenhaut ein und beschert uns Winzern eine Handvoll Dinge, die wir nicht brauchen.

Abgesehen von dem Mengenverlusst ist dieser Pilz vor allem für die Weinqualität abträglich. Weiterlesen

Einen guten Start in den Tag…

haben unsere Gäste ab sofort mit unserer selbst gemachten Marmelade aus dem roten Weinbergspfirsich.* Weiterlesen

Schlittenfahrt in Falklay

Am Wochenende ging es weiter mit der Traubenlese. Weiterlesen

Biodiversität in voller Pracht

Die Pflanzenschutz- und Laubarbeiten sind in den nächsten Tagen abgeschlossen. Die Trauben haben jetzt noch ein paar Wochen Zeit bis sie reif sind und geerntet werden können. Dieses Jahr war bis jetzt kritisch. Weiterlesen

Austrieb einer Rebe – Zeitraffer

Als Austrieb bezeichnet man den Wachstumsbeginn der Rebe nach der Winterruhe, wenn die Knospen aufbrechen. Weiterlesen

Geologisch interessantes Gelände erkundet

 

 

Unsere Wanderung am Pfingstsonntag führte uns zu den Sedimenten eines Urzeitmeeres. Heute beziehen unsere Rieslinge ihre Nährstoffe daraus. Weiterlesen

Januar an der Mosel

 

Diese alten Reben tragen im Herbst die Trauben für unsere  trockene Gutsabfüllung.

Diese alten Reben tragen im Herbst die Trauben für unsere trockene Gutsabfüllung.

Endlich hat es noch einmal geschneit im Moseltal und man kann wieder erkennen, in welcher Jahreszeit wir uns befinden. Auch wenn der meiste Schnee wieder geschmolzen ist, bietet die verschneite Mosellandschaft einen wunderschönen Anblick. Außerdem kann man den Rebschnitt bei nasskalter Witterung ein paar Tage aufschieben und sich den 2014er Weinen im Keller widmen. Die Weine haben sich sich schon leicht geklärt und lassen erste Beurteilungen zu. Bis sie abgefüllt werden, dürfen sie sich jedoch noch ein wenig gedulden.

Grüße von der Mosel

Wir wünschen Frohe Weihnachten!

Weingut Arns wünscht Ihnen ein Frohes Weihnachtsfest. Genießen Sie die Feiertage!

 

Weingut Richard Arns

Noch auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken?

Lieblingsplatz mit SpätburgunderHier ist das Richtige für Sie:

 

Ausschließlich aus unseren eigenen Trauben hergestellt, seit 2011 im ökologischen Anbau, weit weg von gängiger Massenproduktion unserer Tage bieten wir Ihnen an:

Ein Festtagspaket mit unseren besten Weinen im attraktiven Geschenkkarton… Weiterlesen

Advent, Advent

Wir wünschen Euch und Ihnen eine schöne Adventszeit!