Zum Inhalt springen

Weinempfehlung im Juli

Grillgemüse und Ziegenkäse vom Vulkanhof in Gillenfeld Als Sommerwein empfehlen wir Ihnen unseren erfrischenden Grauen Burgunder. Dieser trockene Burgunder passt hervorragend zu gegrilltem Gemüse und ist das Highlight auf jeder Gartenparty. Mit seinem moderaten Alkohol lässt er auch durchaus ein weiteres Glas am Abend zu. Außerdem ist der Nachschub gesichert. Im Frühjahr haben wir eine kleine Parzelle zusätzlich mit Grauburgunderreben bepflanzt. Sie sind in diesem Sommer bisher gut gewachsen.

15 Flaschen 2013 Grauer Burgunder trocken  108,– Euro inkl. Versandkosten

erfrischender Sommerwein

Frühjahrsgeschichten

In den letzten Tagen und Wochen hat sich viel getan im Weingut und vor allem in der Natur.

Die Temperaturen stiegen auf teils frühsommerliche Grade. Das ging nicht spurlos an dem Leben in unseren Weinbergen vorbei. Überall hört man das tüchtige Brummen von Hummeln und Wildbienen, die sich an den rosafarbenen  Blüten des Weinbergspfirsiches tummeln. Nicht nur der Weinbergspfirsich blüht ,sondern auch die Kirschen und eine Vielzahl an Wildblumen. Alles ergrünt und in der Luft liegt ein wunderbarer Blütenduft. Bei diesen Eindrücken freut man sich in der Natur zu sein und den Winter hinter sich zu lassen. 

Weiterlesen

Moselsteig

Am Samstag, dem 12.04.2014, wird der Moselsteig eröffnet. Weiterlesen

Alles andere als wechselhaft

Heute morgen ließ sich eine Inversionswetterlage beobachten. Bei einer Inversionswetterlage steigt die Lufttemperatur mit der Höhe an. Das heißt also, dass sich kühle Luftschichten in Senken und Tälern sammeln und wärmere Luftschichten darüber lagern. Die Folge lässt sich auf den Bildern gut beobachten: In der kühlen Luft kondensiert Wasser und es bildet sich Nebel. Die wärmeren Schichten können die Luftfeuchtigkeit besser halten. Diese stabile Wetterlage entsteht bei windarmen Tagen und Nächten im Herbst und Winter, wenn die Sonne durch ihren flacheren Winkel nicht die Kraft hat kühlere Luftschichten am Boden aufzuwärmen. Weiterlesen

Wechselhaft

Ab und an kleine Regenschauer gepaart mit herrlichem Sonnenschein begleiten uns dieses Jahr beim Schneiden, Biegen und Anbinden der Reben. Richtige Kälte und Schnee blieben aus wie auch schon unser Kollege Harald Steffens berichtete. Auch bei uns sind diese Arbeiten fast abgeschlossen. Weiterlesen

Frohe Weihnachten und alle guten Wünsche für das Neue Jahr


 

 

Allen Kunden und Freunden unseres Weingutes und unserer Familie wünschen wir frohe Weihnachten.

 

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im Neuen Jahr.

Für Sorgen sorgt das liebe Leben, und Sorgenbrecher sind die Reben.

 

 

 

Für uns gehören die Reben zum Leben. So kommt es, dass die Reben uns jedes Jahr Sorgen bescheren. In manchen Jahren mehr, in anderen Jahren weniger. Dieses Jahr war kompliziert. Die Ernte ist kleiner als erhofft. Die Moste gären und bald wird sich zeigen, ob sich die viele Arbeit übers Jahr in der Qualität auszahlt. Wir sind zuversichtlich.

Maischegärung beim Spätburgunder

Seit dem Wochenende ist die Ernte im Keller. Die Weißweine blubbern vor sich hin, der Rotwein braucht vierstündlich Betreuung. Er wird schonend gestampft, damit die Farbe aus den Schalen in den gärenden Saft übergehen.

leuchtendes Rieslinglaub

Dieser Herbst hatte viele schöne Momente und zeigte sich in einer tollen Farbenpracht. Leider hat es zwischendurch immer wieder zu viel geregnet.

Danke an unser Leseteam für die gute Stimmung und eure große Hilfe.

Die Natur nimmt sich ihren Teil

Von überall hört man nichts Gutes, was die diesjährige Ernte angeht. Niedrige Erträge durch allgegenwärtigen Fäulnisbefall.

Botrytis cinerea oder auch Grauschimmel genannt, heißt der Pilz, der so vielen Winzern dieses Jahr schlaflose Nächte bringt.

Dieser Pilz dringt in die Beerenhaut ein und beschert uns Winzern eine Handvoll Dinge, die wir nicht brauchen.

Abgesehen von dem Mengenverlusst ist dieser Pilz vor allem für die Weinqualität abträglich.

Beim Rotwein ist mit Farbverlusst zu rechnen, die allgemeine Filtrierbarkeit nimmt ab und im schlimmsten Fall sind die Weine sogar sensorisch beeinträchtigt.

Dies und viele weitere Folgen gilt es zu vermeiden.

Botrytis tritt meist in überversorgten,  zu stark gedüngten Anlagen auf, in denen sich die aufgeblasenen kompakten Trauben gegenseitig kaputtdrücken.

Dieses Jahr ist jedoch speziell! Wären unter den Botrytispilzen Blogger vertreten, wäre das gesamte Internet wahrscheinlich voll mit Beiträgen, die Titel wie “Jahrhundert Jahrgang 2013!” trügen.

Nach unserer Einschätzung kommen wir dieses Jahr ganz gut davon. Gerade unsere Spätburgunderanlagen erfreuen sich bester Gesundheit. Auch hier muss selektiv gelesen werden. Aber die Mostgewichte versprechen einen schönen Rotwein, der dort noch an den Stöcken hängt und darauf wartet, in den nächsten  Tagen gelesen zu werden.

Dass unsere Trauben nicht grau und vor Pilzmycel staubend von den Stöcken fallen, verdanken wir der Tatsache, dass wir jetzt schon im dritten Jahr ökologisch arbeiten.

Wir verzichten auf Mineraldünger. Unsere Reben stehen zwischen blühenden Einsaaten, auf vitalen Böden. Hier sind die Triebe und Trauben abgehärtet und nicht durch zu hohe Stickstoffdüngungen verweichlicht.

Die Natur nimmt sich ihren Teil.

Diese Wespe, die sich an dem süßen Saft unserer Rieslingtrauben labt, wird wohl auch dafür sorgen, dass unsere Ernte dieses Jahr etwas kleiner wird. Jedoch hat sie im Laufe des Jahres sicher viele Traubenwicklerlarven verscheucht und es scheint fair, dass sie sich jetzt ihren Lohn einfordert.

"Die ist mir!"

Alles ist relativ. Für diese Spinne  sicher ein großer Ertrag! Ob sie die direkt verspeist oder einfach nur Maß nimmt. Wir wissen es nicht.

Zu viel Regen gepaart mit warmen Temperaturen.

2013, ein Jahr, das den Landwirten wohl noch lange im Gedächtnis bleibt. Angefangen mit einem späten Austrieb durch langen eisigen Winter, Starkregen, Hagelunwetter im Frühsommer, in Juli und August Bilderbuchwetter, pünktlich zum Reifebeginn stellte sich Dauerregen ein, als die Sonne am nötigsten war. Trotz später Ernte sind die Temperaturen noch immer hoch; viel Regen setzt den Trauben zu.

Die Lese läuft auf Hochtouren

Die Reben befinden sich in der Seneszenz. Gut erkennbar an dem sich verfärbenden Laub. Die Pflanze zieht Reservestoffe zurück in das Holz. Ein Zeichen, dass sie für dieses Jahr so langsam fertig ist. Die Trauben sind reif, nicht nur das Mostgewicht stimmte in dieser Spätburgunderanlage, sondern auch die phenolische Reife, die so wichtig ist um charakterstarke Rotweine auf die Flasche zu füllen. Die Begrünung steht noch saftig da. Hier finden sich neben Blütenpflanzen, in denen sich fleißige Bienen tummeln, auch Kräuter wie Pfefferminze und Melisse. Unseren Lesehelfern gefällts. 

Es gibt sie auch dieses Jahr, die schönen Trauben.

Es gibt sie auch dieses Jahr, die schönen Trauben, appetitlich,  ohne chemischen Beigeschmack. Vielleicht nicht so viele –  aber immerhin. Wir müssen die Weine mehr schätzen, die uns die Natur auch in solchen Jahren gibt.

Zwischenbericht von der Weinlese

Der viele Regen und die warmen Temperaturen sind nicht das Wetter, das wir uns jetzt mitten in der Weinlese wünschen. Weiterlesen

Weinlese 1. Teil

Die frühen Traubensorten sind geerntet. Roter und weißer Traubensaft sind wieder lieferbar.

Aus gesunden Trauben von Hand geerntet, schonend gespresst und ohne Filtration abgefüllt. Sozusagen Traube pur in der Flasche.

Weiterlesen