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Alles andere als wechselhaft

Heute morgen ließ sich eine Inversionswetterlage beobachten. Bei einer Inversionswetterlage steigt die Lufttemperatur mit der Höhe an. Das heißt also, dass sich kühle Luftschichten in Senken und Tälern sammeln und wärmere Luftschichten darüber lagern. Die Folge lässt sich auf den Bildern gut beobachten: In der kühlen Luft kondensiert Wasser und es bildet sich Nebel. Die wärmeren Schichten können die Luftfeuchtigkeit besser halten. Diese stabile Wetterlage entsteht bei windarmen Tagen und Nächten im Herbst und Winter, wenn die Sonne durch ihren flacheren Winkel nicht die Kraft hat kühlere Luftschichten am Boden aufzuwärmen.
So konnte man auf den Anhöhen des Moseltals ein tolles Naturspektakel beobachten, das in echt noch eindrucksvoller war als die Bilder es erahnen lassen.
Mittags war der Nebel dann auch im Tal verschwunden und es war ein frühlingshafter sonniger Tag.


Selbst die Marienburg schaut nur mit ihren obersten Spitzen aus dem Nebel.


Der Blick nach Reil lässt die genaue Lage nur erahnen. Bei genauerem Hinsehen ist jedoch der Ortsteil „Heißer Stein“ zu erkennen.

Während Hunsrück und Eifel in den frühen Morgenstunden schon die Sonne genießen, liegt das Tal noch unter dicken Nebelschwaden.

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