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Frühjahrsgeschichten

In den letzten Tagen und Wochen hat sich viel getan im Weingut und vor allem in der Natur.

Die Temperaturen stiegen auf teils frühsommerliche Grade. Das ging nicht spurlos an dem Leben in unseren Weinbergen vorbei. Überall hört man das tüchtige Brummen von Hummeln und Wildbienen, die sich an den rosafarbenen  Blüten des Weinbergspfirsiches tummeln. Nicht nur der Weinbergspfirsich blüht ,sondern auch die Kirschen und eine Vielzahl an Wildblumen. Alles ergrünt und in der Luft liegt ein wunderbarer Blütenduft. Bei diesen Eindrücken freut man sich in der Natur zu sein und den Winter hinter sich zu lassen. 

 Wollen wir hoffen, dass es sich mit dem Winter für dieses Jahr wirklich erledigt hat. Ein Frost wäre nun verheerend, da auch die Reben schon ausgetrieben sind. Für Mittwoch- und Donnerstagnacht ist Bodenfrost angesagt. Wollen wir hoffen, dass wir glimpflich davon kommen.

Fest steht, dass sich das Wetter verändert. Insgesamt wird es wärmer, Wetterereignisse fallen immer extremer aus (Hagel, Unwetter) und für uns Winzer stellt sich die Aufgabe, auf solche Wetterereignisse vorbereitet zu sein. Essentiell ist hier der Weinbergsboden.

Ein vitaler Boden enthält einen höheren Anteil an organischer Substanz, er ist krümelig, kann viel Wasser speichern und ist voll von Regenwürmern und anderen Klein- und Kleinsttieren. Die Schaffung eines solchen Bodens ist der Grundstein um zukünftig charakterstarke Weine auf die Flasche zu bringen. Denn ein gesunder Boden wie oben beschrieben vermag auch in trockenen Perioden genug Feuchtigkeit für die Rebe bereit zu halten. Des Weiteren wird ein guter Boden nicht gleich durch einen Regen aus dem Weinberg geschwemmt. Ganz neben bei bemerkt, Humusaufbau ist ein Teil des aktiven Umweltschutzes, denn Humus besteht zu 58% aus Kohlenstoff und ist somit ein wahrer CO2-Speicher. Um unseren Weinbergsboden zu verbessern, haben wir uns 2011 entschlossen auf Mineraldünger und Herbizide zu verzichten. Ziel ist eine artenreiche ganzflächige Dauerbegrünung, möglichst wenige und wenn, dann nur fachgerechte Bodenarbeit und der Verzicht auf Kunstdünger.

In den letzten Tagen kam auf manchen unserer Flächen verrotteter Pferdemist zum Einsatz. Jetzt ist es an den Regenwürmern den Mist in tiefere Erdschichten einzutragen und umzusetzen.

Vor einer Woche wurde der 2013er Jahrgang abgefüllt. Die Arbeit des letzten Jahres hat sich ausgezahlt und wir sind mit der gesamten Kollektion sehr zufrieden.

Passend zur Jahreszeit und zu der kommenden Spargelsaison empfehlen wir Ihnen unser Frühlingspaket, im April und Mai im Angebot:

 

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