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Winterarbeiten beendet

Wir haben die Winterarbeiten im Weinberg abgeschlossen und von uns aus kann der Frühling jetzt beginnen.
Natürlich ohne die gefürchteten Spätfröste, die uns und vielen anderen Kollegen letztes Jahr schlaflose Nächte bereitet haben. Befindet sich die Rebe in ihrer Winterruhe, verträgt sie Temperaturen bis-20°C. Erst nach dem Austrieb sind die jungen grünen Triebe vom Frost gefährdet. Also Daumen drücken, damit dieses Jahr alle Reben, Obst- und Nussbäume verschont bleiben.

Was sind eigentlich die Winterarbeiten eines Winzers?
Da gehört wesentlich mehr dazu, als dann und wann im Keller nach dem Rechten zu sehen und genüsslich im Kerzenschein die Vorzüge des neuen Jahrganges zu erschmecken.
Sowie alle Blätter gefallen sind, beginnt der Rebschnitt. Eine sehr arbeitsintensive Arbeit, bei der alles Rebholz bis auf eine oder zwei Ruten für das nächste Jahr entfernt wird. Dadurch halten wir die Reben jung und sichern Qualität und Ertrag für die nächste Ernte. Im Anschluss werden die verbleibenden Ruten gebogen und gebunden.

Alles in allem eine sehr schöne meditative Arbeit. Denn jeder Rebstock erfährt seine individuelle Behandlung. Die kalten Finger, den Schnee und den Regen, die uns Winzer dabei begleiten, stecken wir gerne weg und freuen uns umso mehr, wenn auch ein paar Sonnenstrahlen dabei sind. Je gewissenhafter wir diese Pflege machen, desto mehr danken es uns die Reben im Herbst.
Jetzt, da alle unsere Reben geschnitten und gebunden sind, ergibt sich ein wunderbares Bild von Reben mit gleichmäßig geformten Bögen, die darauf warten, zu sprießen und zu wachsen.

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